Patagonien

Unter „Patagonien“, stellte ich mir bis vor wenigen Wochen folgendes vor: Ein grosses, eher langweiliges, meist bewölktes und stark windiges Gebiet im unteren Teil von Südamerika. Meine Erwartungen waren demnach nicht riesig. Da wurde ich eines besseren belehrt! Patagonien ist wohl eines der absoluten Highlights auf unserer Reise durch die Amerikas! Ich hoffe, mit folgendem Bloggeintrag (vor allem den Bildern) wisst ihr, warum.


Nach der Insel Chiloe befanden wir uns in Chaiten.

Von dort fuhren wir ein paar Kilometer nördlich um den „Parque Pumalin“ zu besuchen. Der Private Park ist kostenlos, in der Hauptsaison bezahlt man den Übernachtungsplatz auf dem Camping, sofern man dort übernachtet. Ende März ist die Saison jedoch vorbei und bevor die Campingplätze geschlossen werden, können diese noch ca. Einen Monat gratis genutzt werden. Perfekt für uns! 

Es war ein wunderschöner, sonniger Tag und wir beschlossen die Wanderung zum Vulkan El Chaiten zu machen. Die Wanderwege sind sehr gepflegt und in bestem Zustand. Ca. 2,5h stunden gings bergauf bis wir dann oben angekommen, einen schönen Ausblick und den Vulkankrater hatten. Im Jahr 2008 ist er das letzte Mal ausgebrochen. Seit dem befinden sich zwei Doms im Krater. Aus diesen raucht es nach wie vor. Wir genossen ein paar Kräckers und eine Birne, wurden dann aber von etwas lästigen Brämen verscheucht. 

Gegen Abend nahmen wir noch eine zweite Wanderung zu einem Wasserfall in Angriff, die durch wunderschöne, mit Moos bedeckte Wälder führte. 

Danach kamen wir etwas müde aber glücklich bei unserem Camper, „Semafora“ an. Eine Regel die wohl viele Campende haben lautet, „nutze jede Dusche die du kannst, du weisst nie wann die nächste Gelegenheit kommt!“. So gönnten wir uns beide eine eiskalte Dusche nach dem vielen Laufen. :) 

Auch die zwei folgenden Tage, versprachen wunderschön zu werden und wir nutzten diese, für weitere Wanderungen. 

Im südlichen Teil des Parks gibt es einen Wanderweg zum Gletscher des Vulkans „Michimahuica“. Diese machten wir zusammen mit Christian, einem Chilenen der uns ganz zu Beginn nach dem Weg fragte und dann nicht mehr von unserer Seite wich, obwohl unsere Unterhaltungen nicht ganz fliessend waren da wir seinen spanischen Dialekt nicht sehr gut verstanden. ;) 

Nach 28km waren wir wieder genug verschwitzt um eine Dusche zu nehmen. Das Wasser kam direkt vom Gletscher selber. Es war die kälteste Dusche meines Lebens! 

Knapp 200km südlich des Pumalin Parks, befindet sich ein Hängegletscher. Die Fahrt dorthin war wunderschön! Wir legten immer wieder Stops ein um die Schönheit zu bestaunen und ein paar Fotos und Drohnenvideos zu machen. 

Unzählige Flüsse schlängeln sich durch die einzigartigen Landschaften, dahinter steigen Berge und Vulkane empor. Es ist kaum zu beschreiben wie schön die Umgebung ist...! De Bevölkerungsdichte nimmt gegen Süden ab, was das gaze Spektakel noch viel wilder und einzigartiger macht. 

Die gut 5km lange Wanderung zum Ventisquero Gletscher absolvierten wir bei bei typischem Herbstwetter: Nebel und Nieselregen. Zum Glück führte der Weg hauptsächlich durch den Wald, so wurden wir kaum nass. Zu unserer Freude lichtete sich der Nebel sogar für kurze Zeit als wir beim Aussichtspunkt waren und wir durften den Gletscher mit seinen vielen grösseren und kleineren Wasserfalls bestaunen, bevor die nächsten tief hängenden Wolken vorbei zogen. 

Je südlicher wir fuhren, desto farbiger waren die Blätter an den Bäumen. Und ich liebe den Herbst! :) In Coyhaique, einer grösseren Stadt erledigten wir unsere Einkäufe, genossen einen sehr guten Macchiato in einem hübschen Cafe und tankten unseren Campervan voll. Dabei stellten wir fest, dass der Pneu hinten rechts Luft verliert. 

Auf iOverlander, dem App  „ von Camper für Camper“, finden wir einen Ort, wo Pneus geflickt werden. Die Rückmeldungen dafür waren zwiegespalten. Einige schrieben, alles ging flott und unkompliziert, andere meinten der Mechaniker sei sehr unfreundlich. Wir wollten uns selber ein Bild von ihm machen. Der ältere Herr bediente gerade einen anderen Kunden und wies uns an, zu warten. Er wirkte wirklich etwas streng mit seinem mürrischen Blick und seinem Glasauge. Doch etwa eine Stunde später, als er die Schraube aus unserem Rad entfernt und das Loch geflickt hatte, sahen wir doch noch ein Lächeln in seinem Gesicht. Im Radio lief nämlich Musik der deutschen Band „Depeche Mode“ und als Luki sagte, er kenne diese Musikgruppe, taute der alte Herr doch noch ein wenig auf. Trotzdem wurden wir ein wenig über den Tisch gezogen beim abrechnen, doch die 10 Franken waren es uns wert!

An diesem Abend fuhren wir auf ein wunderschönes Flussbett mitten im nirgendwo.  Es war so friedlich, und ruhig, wir genossen einen wunderschönen Sonnentergang, das Plätschern des Flusses und nach dem eindunkeln den wunderschönen Sternenhimmel mit der Milchstrasse. Einfach herrlich!

Am nächsten Tag ging es weiter südlich auf der Carretera Austral bis zum „Lago Carrera General“. In Puerto Rio Tranquilo planten wir eine Bootstour zu den berühmten „Cuevas de Marmol“ zu nehmen. Beim ersten Anbieter hielten wir und kauften die Tickets für je 10’000Pesos pro Person. Das sind umgerechnet 15Sfr. Knapp 2h später ging es über das hellblauste Wasser das ich jemals gesehen habe, hinaus in den See. 

Unser Guide zeigte uns zuerst die Marmorhöhlen. Das Gletscherwasser wusch über hunderte Jahre hinweg wunderschöne Formen aus dem Gestein. Zusammen mit dem klaren Wasser ist dies fantastisch anzusehen! 

Ein paar Kilometer weiter bekamen wir dann die berühmte „Marmorkatherdrale“ und die etwas kleinere „Marmorkapelle“ zu sehen. 

Auf dem Rückweg kreisten Kondore über uns, während unser Guide das Boot geschickt über die hohen Wellen führte. Was will man mehr!?

Wir fuhren weiter dem grossen See entlang bis ans südwestliche Ende. Dort verliessen wir die Carrera Austral gegen Argentinien zu. Unterwegs legten wir viele Stopps ein und genossen die schöne Landschaft mit dem klaren Wasser, die mit Schnee bedeckten Gipfel und tausende Hagenbuttensträuchern mit ihren knallroten Beeren! 

Übrigens sind die Strassen nicht überall geteert. Die Carretera Austral besteht in teils Abschnitten aus ausgewaschener, holprigen und löchriger Strasse, so dass man max. 40km/h fahren kann. Auch die 114km lange Strecke südlich dem See entlang bestand aus Schotter und war teils in schlechtem Zustand.

Luki, der fast immer fährt, meistert aber Solche Strecken suverän. Danke mein Lieber! :)


Auf argentinischer Seite geht der See weiter, der hierzulande „Lago Buenos Aires“ heisst. Ab der Grenze war die Strasse wieder geteert. Die Landschaften dafür geradezu karg. Die Anden liessen wir schon einige Kilometer zuvor zurück und nun war alles mehr oder weniger Flach und ausser ein paar Sträuchern und Gräser wächst nichts. 

In Perito Moreno, einem kleinen Dorf erledigten wir unsere Einkäufe. Endlich konnte ich wiedermal Früchte und Gemüse kaufen! Es ist nämlich nicht erlaubt, Fleisch, Eier, Milchprodukte, Früchte und Gemüse von chilenischer Seite nach Argentinien und umgekehrt zu nehmen. Alles wird konfisziert. Und da wir unsere Frischwaren Vorräte schon zwei Tage zuvor aufgebraucht hatten, war ich mega happy eine Pause von Büchsenfutter zu haben. :)

In dieser Nacht bekamen wir es zum ersten Mal mit dem berühmten „patagonischen Wind“ zu tun. Nach Sonnenuntergang setzte ein Wind ein, der unser Auto hin und her wiegte. Es erinnerte mich stark an die Schifffahrt um die San Blas Inseln, auf der wir Seekrank wurden... In dieser Nacht schliefen wir nicht sehr gut. Doch als uns der Sonnenschein nach unserer turbulenten Nacht begrüsste, waren wir bereit und dankbar für den neuen Tag.

Die nächste Sehenswürdigkeit die wir uns anschauten, waren die „Cuevas de los manos“. Tausende Jahre alte Wandbemalungen. Diese Stammen von Ureinwohnern, die in das Tal kamen, um Guanacos und “Nandus“, kleine Straussen zu jagen. Laut Archäologen stammen die verschiedenen Farben die sie benutzten, um ihre Hände als negativ zu verewigen aus verschiedenen Jahrhunderten. Die ockergelben und hellroten seien die ältesten. Die Farben wurde aus natürlichen Mineralien und Erde gemixt und mithilfe von ausgehöhlten Knochen oder Hölzern durch Blasen durch das Röhrchen, aufgetragen. Erst knapp tausend Jahre später kamen die schwarzen und nochmals ein paar hundert Jahre später, die dunkelroten Negativs dazu. Die Bemalungen deuten auf das Jagen der Guanacos hin und wurden mithilfe von Straussenfedern oder Tierhaar als Pinsel, gemalt. 

Da die Menschen zu dieser Zeit keine Schrift hatten, war das ihre Art zu kommunizieren und teil ihres Erbe an folgende Generationen. 

Gunacos und Nandus sieht man übrigens heute noch viele! Zu Beginn hielten wir jedesmal an wenn wir die Tiere sahen und waren freudig aufgeregt. Doch mit der Zeit zeigten wir nur noch mit dem Finger darauf und freuten uns beim vorbei fahren an ihnen. 

Wir waren reich beschenkt mit wunderschönem Wetter! So auch als wir gegen El Chalten fuhren und am Horizont die Gipfel des berühmten Fitz Roy und der Torres auftauchte! War für ein Anblick das war! 

Es gibt zwar Campingplätze in diesem Dorf, doch ein grosser Kiesplatz am Anfang des Dorfes gilt als offizieller Abstellplatz von Wohnmobilien. Dort übernachteten wir gratis und trafen unter anderem auf drei weitere Paare aus der Schweiz. So viele Camperreisende trafen wir in ganz Südamerika noch nie, da wir gegen Ende der Saison unterwegs sind. Am Abend wurde es kalt. So nahmen wir dankbar eine Tasse Glühwein von Sabrina und Daniel entgegen und unterhielten und mit ihnen und den anderen Schweizern. Ein Paar aus der französischen Schweiz kaufte sich in Santiago einen wunderschönen VW T2, doch sie hatten Probleme mit dem Auto und konnten nicht mehr fahren. Luki versuchte mit seinem angelernten Wissen zu helfen und zusammen testeten sie 2h lang diverse Dinge. Jaja diese alten VW‘s... :) 

Das Wetter am nächsten Tag versprach sonnig zu sein und so gings bei Sonnenaufgang aus den warmen Schlafsäcken. Wobei man hier anmerken muss, dass die Sonne erst um 08:20Uhr aufgeht. ;)

Es gibt mehrere Wanderungen die man in El Chalten machen kann. Die berühmteste ist die zum Fitz Roy, die andere führt zur Laguna Torre, wo man einen perfekten Blick auf die drei spitzen Bergzipfel hat. Wir entschieden uns die letztere zu machen. 


So stärkten wir und mit Porridge und Kaffe und spazierten dann los. Es war ein windiger Tag mit viel Sonnenschein. Trotzdem vermochte der Wind die in den Berggipfeln hängenden Wolken nicht ganz vertreiben. Dies war aber gar nicht so schlimm, es sah auch mit diesen wunderschön aus. Am stärksten luftete es, als wir bei der Laguna Torre ankamen. Es windete so stark, dass man aufpassen musste nicht zu stürzen! Auf dem kleinen See bildeten sich verhältnismässig grosse Wellen. Von der Laguna ging ein kurzer Weg zu einem Aussichtspunkt für den Gletscher. Für diesen Kilometer brauchten wir eine Stunde hin und zurück wegen dem Wind!

Auf dem Rückweg trafen wir auf die beiden Schweizer, Sabrina und Daniel. Da dies der letzte sonnige Tag bis auf weiteres war, entschieden wir uns zu viert, den Rückweg mit der zweiten Wanderung zum Fitz Roy zu verbinden. 

Gegen 17:00Uhr abends kamen wir dann ziemlich müde wieder bei Semafora an. An diesem Tag wanderten wir 35km! Dies war eine der längsten Strecken, die wir auf unserer ganzen Reise gemacht haben. Am Abend gabs ein grosses Dehnen. ;)

Dank diesem erwachten wir am nächsten Tag ohne! Muskelkater. 

Der Regen setzte bereits in der Nacht ein und von den wunderschönen Bergen war nichts mehr zu sehen. Darum gings weiter nach El Calafate.


Knapp 30km vor dem genannten Städtchen, ladeten wir zwei autostoppende Velofahrer auf. Die zwei jungen Franzosen waren den ganzen Morgen gefahren, aber wegen dem starken Wind kaum vom Fleck gekommen... 

Ganz ehrlich, ich habe grossen Respekt vor all den Abenteurern mit dem Velo! Die fahren bei jedem Wetter (wenn sie nicht gerade Autostöppeln) und übernachten im Zelt. Sie haben ein Stück weniger Gepäck dabei als wir und übernachten im Zelt. Und es gibt noch erstaunlich viele von diesen Velofahrern!

Wir entliessen sie wieder beim von ihnen gewünschten Campingplatz. 

Abends um ca. 21:00Uhr, als Luki und ich schon im Pyjama in unseren Schlafsäcken lagen und gerade unsere Hausaufgaben erledigten, nämlich einen Bienenvideo schauten (wir werden einen Imkerkurs besuchen wenn wir zurück in der Schweiz sind), klopfte es an unserer Autotür. 

Wir waren auf einem Campingplatz, so war ich eher verwundert wie verängstigt. Als ich die Tür öffnete standen die beiden Franzosen vor uns. Sie fragten, ob sie am nächsten Tag mit uns zum Perito Moreno Gletscher mitfahren dürften.  :)


Also fuhren wir am nächsten Tag zu viert zum „Parque Nacional Los Glaciares“. 

Dort angekommen machten wir eine Zeit aus, wann wir uns am Nachmittag wieder treffen und trennten uns dann.  

Ein ca. 7km langes Wanderwegnetz, bestehend aus hübschen Holzstegen, befindet sich auf einer Peninsula, wo man einen herrlichen Blick auf den Perito Moreno Gletscher hat. Je wärmer es wurde, desto „aktiver“ wurde der Gletscher. Immer wieder krachte und donnerte es auf dem Gletscher und hie und da brachen kleinere und grössere Eisbrocken in den See. 

Am Nachmittag fanden wir einen super Platz wo wir über eine Stunde standen und einfach dem geschehen zuschauten. Dabei wurden wir zeugen von diesem gewaltigen Naturspektakel. Als wir uns eigentlich wieder auf den Rückweg  zum Auto machen sollten, weil es Zeit war die beiden Franzosen zu treffen, sahen wir einen gigantischen Teil des Gletschers abbrechen. Luki hielt das ganze auf Video fest. :) Das Eis abbrechen zu sehen ist scho sehr cool aber auch die Reaktionen danach. Grosse Wellen gehen von dieser Stelle aus und erst eine gefühlte Ewigkeit später tauchen die grossen Eissberge unter getose wieder aus dem Wasser an die Oberfläche auf. Einfach genial! Ich hätte noch Stunden weiter zuschauen können!


Der eine Franzose (ich kann mich beim besten Willen nicht mehr an ihre Namen erinnern, die waren so kompliziert französisch...), schlief während der ganzen Rückfahrt. :)

Als Dank luden die beiden uns zu einem Bier ein. Danach trennten sich unsere Wege wieder. 


Nachdem wir das Wetter gecheckt haben, planten wir unsere nächsten Tage. Es ging alles perfekt auf! Der folgende Tag war eher regnerisch, so konnten wir unsere Wäsche erledigen und genossen wiedermal einen Tag mit Kaffee trinken und Wifi im hübschen „Cafe Olivia“.





Weiter ging es zu einem Park, den schon seit Beginn unserer Reise auf meiner Wunschliste steht und Luki bereits im Jahr 2010 besucht hat: Der „Torres del Paine“ Nationalpark! Dieser befindet sich in Chile, so gabs schon wieder einen Grenzübergang. 

Die Wettervorhersage war auf allen Portalen etwas verschieden, so hatten wir keinen fixen Plan. 

Nach der ersten Nacht, erwachten wir bei Sonnenaufgang und strahlend blauem Himmel. Luki machte nicht lange und meinte, dies ist der Wandertag!

Also gabs wieder ein kurzes Frühstück mit Kaffee und Porrige und danach wanderten wir gleich los. Der Wanderweg zum Lago Torres war zu Beginn steil und sehr matschig. Unsere Wanderschuhe weisen inzwischen diverse Löcher auf, so mussten wir besonders aufpassen, nicht zu Beginn schon nasse Füsse zu bekommen. ;)

Der 10km lange Weg ging grösstenteils durch einen Wald. Es sah sehr schön aus mit den sonnenbeschienen, farbigen Herbstblättern.

Die letzten paar Kilometer waren nochmals steil und ich fragte mich, wo meine Energie war. Diese kam dann aber schnell zurück als wir oben ankamen und einen super Ausblick auf die drei Torres hatten! Zur Belohnung gabs dann ein Ovosport, welches meine Eltern uns bei ihrem Besuch hier gelassen hatten. ;)

Auch die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit hin und her fahren im Nationalpark und unternahmen dazwischen immer wieder kleinere Wanderungen. 

Auf einem Campingplatz im Park übernachteten wir und stellten den Wecker, da ich den Sonnenaufgang fotografieren wollte. Leider war es ziemlich bewölkt an diesem Morgen. Doch kein Grund zum klagen! Die Bergwelt ist auch mit ein paar Wolken atemberaubend schön!


Erst als das Wetter wieder regnerisch war, gingen wir weiter südlich. In Puerto Natales hörten wir, gibt es super gute Pizzas im Restaurant „La Mesita Grande“. Und dies können wir nun bestätigen! :) 

Wir füllten neben unseren Mägen auch den Dieseltank und entschieden uns dann, noch weiter zu fahren. Denn viel zu sehen gibt es nicht in der Stadt. 


Auch in Punta Arenas hielt uns nicht viel. Eigentlich wollte ich eine Wanderung zum südlichst gelegenen Leuchtturm machen, da es kalt war und regnete, zwangen wir uns diese Wanderung nicht auf... Wir machten darum eine Sightseeing Tour mit dem Auto der Küste entlang und sahen Schiffswrecks, Delfine und ein Monument, welches die Mitte von Chile markieren soll. 

Am selben Tag verliessen wir die Grossstadt wieder und machten uns auf den Weg Richtung Feuerland!

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Kommentare: 2
  • #1

    Gotti (Freitag, 26 April 2019 07:53)

    Meine Lieben
    Fantastisch, diese Bilder. So wunderbar zum schauen. Unser Schöpfer hat uns eine schöne Welt erschaffen. Wir dürfen staunen und sehr dankbar sein. Auch bin ich unglaublich glücklich, dass ihr zwei das erleben dürft.
    Ein Arbeitskollege hat auch Patagonien bereist und ist auch hell begeistert davon.
    Aber nun freue ich mich auf euer Heimkommen.
    Alles Liebe und Gott beschütze euch bis ganz zum Schluss von eurem grossen Abenteuer.
    In Liebe Gotti

  • #2

    Müetti (Dienstag, 30 April 2019 22:16)

    Tja, also wenn ich die Bilder so aaluege, denn würd ich am liebste au no das alles go aaluege und i dem Fall vo Santiago de Chile eifach südwärts.... :-)! Wär weiss, öb ich das eines Tages im mim doch langsam fortgschrittene Alter no dörf gseh zäme mit mim liebe Maa…??!! :-).
    Herrlich, was ihr doch alles nach eusem Rückflug no händ dörfe gseh und erläbe - eifach phantastisch.
    Jetzt wünsch ich eui vo Herze e gueti Heireis; sind bhüätet und gschützt vom HERR und mir alli freued euis uf eui soooo sehr :-)! Vill Chraft eui aber bim Abschiednäh vo euem unvergässliche Abentüür vo 2 Jahr PanAmericana…..