Der Norden Argentiniens

Nach fast 28h Flug- bzw. Wartezeit kamen wir am 31. Januar in Buenos Aires an. Wir buchten den günstigsten Flug von Kolumbien bis Argentinien und mussten vier Mal umsteigen und dabei jedes Mal  neu aus- und wieder einchecken... so waren wir dann dementsprechend müde und freuten uns auf eine Dusche und ein Bett im Hostel. Der Shuttlebus brachte uns direkt vor unsere Unterkunft. Dort angekommen waren wir etwas stutzig, da im Treppenhaus bis zum zweiten Stock, keine Lampe brannte und wir unsere Taschenlampen benutzen mussten, um den Eingang zu finden. Wir dachten uns nichts dabei. Von einer russischen Volountier wurden wir als erstes informiert, dass sie bereits seit 4 Tagen keinen Strom mehr hatten! Ein ganzes Stadtviertel sei davon betroffen. Wir hatten nun die Wahl, ob wir somit ohne Strom und Wasser gratis im Hostel bleiben oder die Reservierung kostenlos stornieren wollten. Unserem Budget zuliebe wählten wir natürlich die Gratisvariante und fielen sehr müde (wenn auch verschwitzt ohne Dusche) in eines der acht Betten in unserem Schlafsaal. Bis zu diesen zwei Nächten in diesem Hostel hatten wir nie schlechte Erfahrungen in einem Mehrbettzimmer gemacht, aber diesmal nahmen unsere Zimmernachbarn keine Rücksicht auf uns... Nichtsdestotrotz, was will man mehr als eine kostenlose Übernachtung inklusive Frühstück!? Das Geschirr war zwar nicht ganz sauber, da ja kein Wasser zum Spülen vorhanden war, doch Brot und Dulce de Leche gab es! Was will man mehr..! ;)


Am Freitag machten wir uns zu Fuss auf in die Stadt Buenos Aires. Die Steingebäude im Zentrum waren teilweise sehr schön verschnörkelt und wir sahen seit langem wieder einmal acht- bis zehnstöckige Häuser. Alles ist in Grautönen gehalten, nicht mehr so schön farbig wie noch weiter nördlich und durch die Höhe der Gebäude wirkte alles ein wenig beengend. Zudem ist Buenos Aires riesig mit seinen gut 14 Mio. Einwohnern! 

In einem kleinen Laden fanden wir unsere ersten Empanadas (gefüllte Teigtaschen 🥟). Diese waren so gut, dass wir uns vornahmen, vor unserer Abreise im Mai nochmals dort vorbei zu gehen. :)




Am Samstag 02.02.2019 fuhren wir mit einem Taxi zu Gustavo und seiner Familie. Gustavo ist ein Freund von unserem Autovermieter in der Schweiz. Bei ihm steht der VW Bus, den wir die kommenden drei Monate mieten werden. 

Wir wurden sehr freundlich empfangen, bekamen Kaffee und durften sogar duschen! War das ein herrliches und schönes Gefühl! 

Wir richteten uns im neuen Mietauto ein und machten uns dann auf den Weg raus aus der riesigen Stadt. Aufgeregt, erleichtert und voller Tatendrang fuhren wir los, froh darüber nun ein Auto mit ganzem Getriebe zu haben! Nach gut 3km auf einer fünfspurigen Strasse ging aber plötzlich nichts mehr... Der Motor lief noch, aber Schalten ging nicht mehr. In diesem Moment wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte... Alle meine Alarmglocken klingelten, weil ich dachte, dass nun auch dieses Getriebe kaputt sei! Luki merkte dann bald, dass die Kupplung klemmte und konnte nach ein paar Minuten weiter fahren. Nach diesem ersten Schrecken hatten wir aber Gott sei Dank keine weiteren Probleme und konnten zum geplanten Übernachtungsplatz fahren. 


Unser Mietauto ist ein ehemaliges Ambulanzfahrzeug aus der Schweiz und leuchtet in hellem Gelb und Blau. Der Name „Semaforo“ bedeutet im spanischen Lichtsignal oder Ampel. 

Wir haben deutlich mehr Platz als in unserem Baluu, es gibt einen Tisch mit vier Sitzplätzen und es ist möglich im Auto zu stehen. 


Beim Abendessen vorbereiten hatten wir zu Beginn etwas Probleme mit dem Kochen, da die Gasflasche(n) undicht sind. Die eine mehr als die andere, haben wir dann heraus gefunden. Schlussendlich klappte es dann aber mit kochen und wir fielen gesättigt und glücklich ins neue Bett! :)



Am nächsten Tag ging es weiter nördlich. Unser Ziel waren die Iguazu Wasserfälle ganz oben im Norden von Argentinien. Das riesige Land ist extrem Flach, weit und breit gibt es keine Hügel! So fuhren wir Kilometer um Kilometer, Stunde um Stunde einfach geradeaus. Die Landschaft bestand in diesem Teil aus grünen Wiesen und Sümpfen. Bäume sah man sporadisch. 


Unser nächster Stopp planten wir in einem kleinen Dorf namens Romang. Dieses liegt knapp 800km Fahrstrecke von Buenos Aires entfernt. Dort lebt eine Freundin von meinen Grosseltern, die wir gerne besuchen wollten. 

150km vor ihrem Zuhause begann das Steuerrad zu vibrieren. Wir dachten, dass wir einen Platten hätten, hielten am Strassenrand an und liefen mehrmals ums Auto herum, konnten aber nichts finden. Dies wiederholte sich noch ein-, zweimal, bis wir dann ein Schlagen aus der Richtung des linken Vorderrades hörten. Am Anfang nur leise, dann immer lauter. Just als wir bei einer Tankstelle ankamen, wurde das Problem so schlimm, dass wir nicht mehr weiter fahren wollten bzw. konnten. Bei der Tankstelle zapften wir uns ans Wi-Fi, um mit unserem Autovermieter (Frank) in der Schweiz Kontakt aufzunehmen. 

Wir übernachteten an der Tankstelle, da Sonntag war und wir an diesem Tag keine Hilfe erwarten konnten. Am nächsten Tag, gegen Abend, kam dann dank Franks Hilfe ein Automech aus dem Dorf und schaute sich unser Problem an. Er wusste sofort, dass etwas an der Vorderachse nicht stimmte und nahm uns mit in seine Garage. (Auch hier sprechen wir nicht von einer europäischen Garage, sondern von einem Grundstück aus festgestampfter Erde, einem renovierbedürftigen Schuppen, wo Werkzeuge und diverse andere Dinge eingelagert werden und viele noch fahrbare und auch nicht mehr fahrbare Autos herumstehen).


Silvestre und Viviana, der Mech und seine Frau,  waren von Anfang an sehr freundlich zu uns! Wir durften zum Beispiel das erste Mal Mate Tee probieren. Dies ist typisch Argentinisch! Die „Yerba Mate“ sind Kräuter vom Mate Strauch, die getrocknet in einen Becher mit metallischem Trinkhalm, der am unteren Ende ein Teesieb hat, gefüllt werden. Das ganze wird mit heissem Wasser aufgegossen und sofort getrunken. Das Getränk wird dann im Kreis herum gegeben und jedes Mal, bevor der nächste an die Reihe kommt, wird wieder Wasser nachgefüllt.

Wenn jemand „gracias“, also Danke sagt, bedeutet dies, dass derjenige genug davon hat und somit aus der Runde ausgeschlossen wird.


Silvestre baute die Vorderachse aus und stellte fest, dass kein Fett mehr im Kugellager war und dieses bereits anzufressen begann. Obwohl die Manschette noch gut ausgesehen hatte...

Nach Abklärungen mit Frank, dem Autobesitzer, beschlossen wir ein komplett neues Teil in der nächst gelegenen Grossstadt Santa Fe zu bestellen. Dort gibt es eine VW Bus Garage. Wenn alles gut laufen würde, wäre das Ersatzteil am nächsten Tag gegen 15Uhr geliefert. 


Wir durften auf dem Garagengrundstück übernachten und richteten uns für die Nacht ein. Viviana und Silvestre kamen gegen 20:45Uhr und luden uns auf ein  „Asado“ ein. Das Asado ist mit einer Grillade zu vergleichen. Nur die Fleischstücke sind ein wenig anders als wir sie kennen. Obwohl wir müde waren, wollten wir uns das natürlich nicht entgehen lassen!

Was wir aber nicht wussten ist, dass es normal ist, erst gegen 23:00Uhr zu essen. Dies lernten wir im Verlaufe der kommenden Tage. Die Familie war sehr gastfreundlich und erklärte uns ganz stolz, dass wir ihre ersten ausländischen Gäste seien! Sie leben in bescheidenen Verhältnissen, hätten aber ihr letztes Hemd für uns gegeben!


Fast 24h später erfuhren wir, dass es mit dem Autoerstatzteil nicht klappen wird. Aber allzu erstaunt waren wir nicht darüber. So entschieden wir uns, das kapputte Teil zu flicken. Dieses musste an einem Tag mit einem Kurier nach Santa Fe gebracht werden, einen Tag brauchten sie zum Flicken und einen weiteren, um es wieder nach San Javier zu bringen. So waren wir insgesamt fünf Tage dort! 

Wir wurden jeden Tag zum Essen eingeladen, bekamen mehrere Stadtführungen von Viviana und wurden kaum aus den Augen gelassen... :)


Nach fünf Tagen verabschiedeten wir uns von der lieben Familie und fuhren noch am selben Abend zu Esther, die uns schon seit mehreren Tage erwartete. 



Auch bei ihr und ihrer Schwester Beatrice hatten wir eine wunderbare Zeit! Wir hatten viel zu erzählen, hörten typische Schweizer Musik, spielten Memory, gingen spazieren, kochten Mango Konfitüre, da gerade Mangosaison war und tranken jeden Tag Mate. 

Meine Grosseltern waren vor 12Jahren auch bei Esther zu Besuch und schickten uns per E-Mail eine Foto. Darauf zu sehen ist mein Grossvater, wie er im Garten ein Buch liest. Das selbe Bild haben Luki und ich dann nachgestellt und in die Heimat geschickt. 

Obwohl die Tage gemütlich waren, flogen sie nur so dahin! 


Übrigens war Esther mega fan von Lukis langen Haaren und wollte immer, dass er diese offen trägt... so wie ein richtiger Mann eben...! ;) 

Vier Tage waren wir in Romang, bevor es weiter nördlich ging. Von Zuhause bekamen wir noch eine weitere Adresse, um einen Besuch in der Provinz Misiones zu machen.

Auf dem Weg dorthin, als ich Semaforo das erste Mal fuhr, passierte plötzlich wieder etwas. Die Landschaft hat sich mittlerweile ein wenig verändert und wurde hügliger. Als wir gerade eine Steigung erklommen, verlor das Auto an Kraft. Ich war zwar auf dem Gaspedal, aber der Bus wurde immer langsamer. So fuhren wir mit dem eingeschalteten Pannenblinker rechts  hin und schalteten den Motor aus. Danach funktionierte alles wieder! Da sich dies kurze Zeit später wiederholte und mir Luki nicht zu glauben schien, gab es Fahrerwechsel. Doch auch bei ihm passierte das Problem ein paar Mal. Wie froh waren wir, dass wir trotzdem jedes Mal, nach dem Motor ausschalten und wieder anstellen, weiter fahren konnten!


Beatrice und ihr Mann Rudolfo leben seit einigen Jahren in Argentinien. Davor lebten sie in Brasilien und arbeiteten als Missionare im Busch.

Auch hier wurden wir sehr freundlich empfangen und durften 3 Nächte in einer schönen Holzcabaña schlafen. 

An einem Tag machten Luki und ich einen Ausflug in einen nahe gelegenen, kleinen, sehr liebevoll betriebenen Park. Dort bestaunten wir einen schönen Wasserfall und konnten kurze Wanderungen im Schatten der Bäume geniessen.

Am Tag bevor wir weiter fuhren, hatten wir seit langem wieder einmal ein Projekt: Luki und Rudolfo verstärkten einen Dachbalken und ich schliff und lackierte Holzbalken. Es freute uns richtig wieder einmal tatkräftig Hand anzulegen! Leider wurden wir nicht ganz fertig, da am späten Nachmittag starker Regen einsetzte.



Am darauf folgenden Tag fuhren wir am Morgen los, um unseren Besuch aus der Schweiz in Iguazu abzuholen. Meine Eltern!

Die Wiedersehensfreude war natürlich gross, da wir uns viel zu erzählen hatten! 

Auf einem Campingplatz im Dorf richteten wir uns ein, wobei wir viel erzählten, staunten und lachten und machten die beiden gerade mit Mate bekannt (nicht gerade zur Freude von meinem Vater, der diesen gar nicht mag...). 


Am Samstag war bereits um 07:00Uhr Tagwache. Ein Besuch bei den Iguazu Wasserfällen stand auf dem Programm. Mit dem VW Bus, den wir mittlerweile auf Semafor-A wegen all den zickereien umbenannt hatten, fuhren wir zu der Attraktion. 

Im Park selber spazierten wir alles zu Fuss ab und ernteten sogar Applaus von den im Zügli vorbei fahrenden Touristen...

Es ist schwierig in Worte zu fassen WIE schön und beeindruckend die gigantischen Wasserfälle sind! Wir sind uns einig, dass man diese am besten selber besuchen sollte!


Die Wasserfälle befinden sich zur einen Hälfte auf  argentinischem- zur anderen auf brasilianischem Boden. Da man solche Wassermassen nicht so schnell wieder zu sehen bekommt, nahmen wir am nächsten Tag ein Taxi nach Brasilien und schauten uns zuerst den Aves Vogelpark und dann nochmals die Iguazu Fälle an. Beide Parks gefielen uns sehr gut und es ist schön, solche Momente mit der Familie zu teilen. 

Weiter ging es südlich, wo wir nochmals eine Nacht bei Bea und Rudolfo übernachten durften. Zuvor zeigten wir meinen Eltern aber auch noch den schönen Park mit dem Wasserfall, der uns diesmal aber ziemlich mikrig vorkam...

Unser Streichprojekt an den Holzbalken bei Bea war mittlerweile bereits ausgeführt worden, sonst hätten wir es gerne noch beendet. 

Am Abend wurden wir noch auf ein köstliches Abendessen (argentinische Spezialität?) von Bea eingeladen. Wir genossen die Gemeinschaft bei ihnen sehr fest! 


Bis zu diesem Zeitpunkt haben meine Eltern in Betten geschlafen, nun mussten sie sich diesen Luxus abgewöhnen. ;)

Die kommenden zwei Tagen stand nichts als Fahren auf dem Programm! Die einzige Sehenswürdigkeit, vor dem 1200km entfernten Salta, war eine Jesuitische Ruine in San Ignacio Mini...

Der Weg nach Salta war lange. Es ging fast nur geradeaus durch die flache  Landschaft über endlos lange, gerade Strassen. Übernachtet haben wir zweimal an Tankstellen, die Eltern im VW Bus und Luki und ich im Zelt. 

Nach zwei Tagen, die wir hauptsächlich mit Fahren verbracht haben, kamen wir dann endlich in Salta an. Eigentlich planten wir zwei Übernachtungen in dieser Stadt ein. Doch als wir uns die schönsten Gebäude und Kirchen am ersten Nachmittag angeschaut hatten, konnten wir uns nicht erklären, warum so viele Leute von dieser Stadt schwärmen. Wir waren nicht halb so begeistert davon. 

Die Stadt wird uns nicht wegen ihrer Schönheit in Erinnerung bleiben, sondern wegen folgendem Erlebnis:

Argentinien ist ja bekannt für das gute Fleisch und mein Vater lag uns schon lange in den Ohren, ein argentinisches Asado essen zu wollen. So suchten wir ein Restaurant und gingen für argentinische Verhältnisse schon früh am Abend dorthin. Als wir eintraten, sass an dem einzig schon besetzten Tisch ein früherer Nachbar meiner Eltern! Wie klein doch die Welt manchmal ist! 

Das Essen in dem eher mehrbesseren Lokal war ausgezeichnet! Papi bestellte sich gleich ein 960grämmiges Fleisch (Knochen inklusive) und auch wir anderen kamen nicht zu kurz!! Besser hätten wir es uns nicht vorstellen können!

(An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an mein Gotti, sie hat uns dieses wunderbare Essen spendiert!)

Weiter nördlich begann dann die Wüstenlandschaft mit den Anden. In Humahuaca, einem kleinen, lieblichen Wüstenstädtchen, übernachteten wir auf fast 3000m.ü.M. Das Atmen bei Anstrengung war schon etwas schwierig... Vor dem Sonnenuntergang fuhren wir noch mehr als 1200m höher, um uns die wunderschönen, farbigen Berge “Serrania de Hornocal” anzuschauen. Einmal mehr waren wir überwältigt von der genialen Schöpfung! Hier erlebten wir noch eine Überraschung. Mein Vater packte plötzlich seine Drohne aus und wir konnten damit super Fotos schiessen und Filme drehen.


Empanadas wurden schon lange in die Gemeinschaft eingeführt, besonders gute und frische genossen wir dort in Humahuaca. 

Auch gute gab es in Purmamarca, einer kleinen Ortschaft 70km südlich von Humahuaca. 

Bei gastfreundlichen Leuten auf dem Campingplatz Quebrada Coquena übernachteten wir und machten von dort aus zwei sehr schöne Wanderungen mit Blick auf einzigartige, farbige Felsformationen. Die Lehmhäuschen passen ausgezeichnet in die umliegende Wüstenlandschaft.

Bevor wir die Grenze zu Chile in Angriff nahmen, machten wir Halt bei den Salinas Grandes. Dieser Salzsee ist zwar nicht so gross wie der berühmte Salar de Uyuni in Bolivien, doch für uns trotzdem sehr sehenswert! Natürlich mussten auch wir die hier typisch, touristischen Fotos machen! ;)

Noch am selben Nachmittag erreichten wir die Grenze zu Chile. Luki und ich waren uns sofort einig, dass die Bürokratie hier viel organisierter scheint als in Zentralamerika. Trotzdem hatten wir eine kurze (ca. 1,5 Std.) Wartezeit wegen den Papieren vom Mietauto. Die hilfsbereiten und sehr freundlichen Beamten nahmen sich dem Problem an und gegen 18:00Uhr ging es dann auch für uns weiter. 


Die kurvigen Strassen durch die Anden liess unsere Herzen nicht nur wegen der Höhenluft auf 4800m schneller schlagen! Die Schönheit dieser Landschaft ist gewaltig! Nebst den verschiedenen Lagunen, Vulkanen, Lamas und Vicuñas waren auch die verschiedenen Gesteinsfarben, mit all den Gräsern, sehr schön! 


Den geplanten Übernachtungsplatz auf 4100m.ü.M. an einer Lagune mit Flamingos war für einige der Beteiligten etwas zu hoch gelegen. Die Kopfschmerzen liessen dann erst 1000 Höhenmeter weiter unten wieder nach... Aber auch dieses Plätzchen, mitten in der Wüste, mit atemberaubenden Blick auf die Vulkane Licancabur und Cerro Sairecabur, waren nicht minder spektakulär! Die Nacht auf dieser Höhe war frisch aber nicht zu kalt. So erwachten wir nach dem Sonnenaufgang munter, bewunderten die in der Nähe grasenden Lamas und freuten uns das Land Nr. 14 unserer Reise, Chile, in Angriff zu nehmen!

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