Grand Teton National Park

Wandern im Grand Teton National Park
Wandern im Grand Teton National Park

Nach dem höchsten Berg in dieser Region, dem Grand Teton ist der Nationalpark benannt. Eine mächtige Gebirgskette welche sich wie aus dem Nichts aus der Prärie gegen den Himmel erstreckt und dem Betrachter so ziemlich eindrücklich erscheint. Mit Höhen von um die 4000 m.ü.M gleichen diese Berge ein wenig den Alpen und wir fühlten uns beim Wandern fast wie Zuhause. An unserem ersten Tag im Park machten wir eine kürzere Wanderung zu zwei klaren Bergseen in welchen sich die umliegenden Berge wunderschön spiegelten. Am späteren Nachmittag besuchten wir das Visitor Center, erkundeten uns nach weiteren Wanderungen und schauten uns den spannenden Film über den Park an. Die Nacht verbrachten wir dann ausserhalb des Nationalparks in einem National Forrest, von wo aus wir einen super Ausblick auf die Teton Gebirgskette hatten. 


Am zweiten Tag im Park absolvierten wir dann eine grössere Wanderung. Wir stellten unseren Bus beim Jenny Lake ab, schnürten unsere Wanderschuhe und machten uns von dort aus auf ins Cascade Valley. Im Tal welches zu Fussen des Grand Teton liegt blühten viele Wildblumen und die Bäume und Sträucher waren saftig grün! Der zum Teil wilde Bergbach welcher durch das Tal fliesst führte wegen der Schneeschmelze eine grosse Menge Wasser mit sich, war aber an manchen Stellen auch schön flach und ruhig. Schon mehrmals durften wir auf unserer Reise feststellen, dass solche ruhigen Wasserstellen und Moore ideale Gebiete für wild lebende Tiere sind und heute hatten wir wieder einmal Glück! Wir durften eine prächtige Elchdame beobachten, inmitten dieser wunderbaren Bergkulisse, ein super Erlebnis. 


Das Ziel unserer Wanderung war der Lake Solitude. Stellt euch vor, die letzten 3.5 Kilometer wanderten wir nur noch im Schnee der hier immer noch etwa Hüfthoch die Bergwiesen bedeckte! Der See selber war immer noch gefroren und so durften wir Anfangs Juni ein wenig Winter erleben. Der Weg vom See zurück ins Cascade Valley war dann ziemlich lustig da wir die steileren Hänge auf unseren Schuhen herunterrutschen konnten. Erschöpft und glücklich kamen wir von der 26 Kilometer langen Tageswanderung zurück und richteten uns wieder im National Forrest ein. Nun wartet ein nächstes Highlight auf uns. Mehr darüber gibt es im nächsten Bloggeintrag zu lesen! 

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