Bryce Canyon bis Salt Lake City

Ein Selfie aus dem Bryce Canyon
Ein Selfie aus dem Bryce Canyon

Als Abschluss unserer Erkundungstour durch den Süden Utas, besuchten wir den Bryce Canyon! Wie immer gestaltet es sich als schwierig, solch einen Ort zu beschrieben, da man für vieles was man gesehen hat, nie die richtigen Worte finden wird. Trotzdem probieren wir natürlich das gesehene und erlebte auf Papier (oder sollte man besser sagen, in die digitale Welt) zu bringen. 


Insgesamt drei Tage waren wir im Bryce Canyon. Die Nächte verbrachten wir nur ein paar hundert Meter vom Parkeingang entfernt, in einem wunderschönen National Forest. Gratis Übernachtungsmöglichkeit an einer top Lage, was will man mehr! Da wir am ersten Tag erst am späteren Nachmittag im Park eintrafen, sahen wir vom Canyon selber noch nicht sehr viel. Beim Besuch im Visitor Center konnten wir uns aber schon einmal die Wanderungen für den kommenden Tag aussuchen und uns das Parkvideo anschauen. 


Den zweiten Tag im Park verbrachten wir ausschliesslich mit Wandern was ein wunderbares Erlebnis war. Die erste Hälfte des Tages verbrachten wir im Canyon selber. Wandern inmitten der unzähligen Hodoos (Steintürme), welche in verschiedenen lachs- und weisstönen im Sonnenlicht erstrahlen, ist etwas wunderbares und man kann kaum genug davon bekommen. Am Nachmittag marschierten wir dann für mehrere Kilometer dem Canyon-Rim (der Canyon Kante) entlang und genossen die Aussicht auf die Steinformationen aus der Vogelperspektive. Hier stiessen wir aber auf erheblich mehr Mittouristen (vorwiegend aus dem asiatischen Raum) als noch am Morgen bei den strengeren Wanderungen im Tal. Nach mehr als 20 Kilometer wandern, hatten wir uns eine Eiscreme verdient :). 

Am dritten Tag im Park durfte unser Bus „Baluu“ dann auch noch ein wenig am Erlebnis teilhaben. Wir fuhren den Scenic Drive ab und steuerten dabei immer wieder Aussichtspunkte an, bei welchen wir einen kurzen Spaziergang machten oder einfach nur Fotos schossen. Ehrlich gesagt hatten wir es zum Schluss dann aber auch langsam gesehen, was nicht heisst dass uns dieser Platz nicht gefallen hätte aber drei Tage sind definitiv genug Zeit um dieses Schönheit zu bewundern. 


Unsere nächsten grossen Reiseziele liegen im Bundesstaat Wyoming. Wir füllten also den Benzintank und machten uns auf Richtung Norden. Einen kurzen Zwischenstopp legten dann aber noch in Salt Lake City ein. Ja, genau hier wo Simon Ammann an den olympischen Winterspielen 2002 als junger Bursche sein erstes Doppelolympiagold im Skispringen gewann. Eine historische Stätte für den Schweizer Wintersport! Vor der Leistung dieses Ausnahmetalents haben wir natürlich allen Respekt, die Skisprungschantze  schauten wir uns aber nicht an. Vielmehr galt unsere Aufmerksamkeit dem Temple Square im Stadtzentrum. Salt Lake City ist nämlich die „Hauptstadt“ der Church of Jesus Christ of Latter Day Saint, umgangssprachlich als Mormonen bekannt. Wir hatten während der letzten Wochen viel von den Mormonen gehört, da diese hier in Utah viele Gebiete als erste Europäer besiedelt hatten. Zudem wollten wir uns einmal ein eigenes Bild dieser „Religion“ machen um uns in Zukunft nicht mehr so fest auf Berichte oder Einschätzungen Dritter verlassen zu müssen. Mit einer jungen Schweizerin welche hier für 18 Monate auf einem Missionseinsatz ist durften wir interessante Gespräche führen und viel neues über die Mormonen erfahren. Wer Genaueres, oder unsere Einschätzung hierzu erfahren möchte, darf uns gerne per Nachricht kontaktieren. 


Wie schon erwähnt liegen unsere nächsten grossen Ziele weiter im Norden der USA. Unter anderem werden wir dort auf den ersten offiziellen Nationalpark der Welt treffen! Weisst du welcher das ist? :)  


Der Temple Square in Salt Lake City, Hauptstadt der Mormonen
Der Temple Square in Salt Lake City, Hauptstadt der Mormonen

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