Zion National Park

Der Zion National Park liegt südwestlich im Staat Utah und beeindruckt mit seinen hohen Felsen, steilen Klippen und vielen Farben. Ein Fluss schlängelt sich durch den Grund des Tales. Eine von vielen Wanderungen, führt übrigens durch genau diesen Fluss.


Im National Park taten wir, was wir auch in all den anderen Parks taten. Wir wanderten, bestaunten die Schöpfung, besuchten das Visitor Center und machten viele Fotos. Das Spezielle war aber, dass wir diesen Ort mit Freunden aus Kanada entdecken durften! Schon als wir uns Anfang März von der Familie Ruiz in Red Deer verabschiedeten, wussten wir von ihren Ferienplänen in den USA und versprachen, uns nochmals zu treffen.


Die Freude beim Wiedersehen war gross und es war schön, bis spät Abends mit ihnen am Tisch zu sitzen und zu plaudern. Wir Frauen kochten und backten zusammen, die Männer bastelten (so nennt es Reitschi die diesen Blogg verfasst hat, ich würde dazu eher „arbeiteten“ sagen...) am Stromnetz des Wohnanhängers der Familie Ruiz. Das Ehepaar hat einen 9 Monate jungen Sohn und dieser verzückte uns immer wieder mit seinem Lachen und den glucksigen Tönen, die er von sich gab. Sein Name ist Zion, so war der Besuch im Zion National Park doppelt speziell. 

Moises, Katelyn und Zion haben wir bereits im August bei unserem ersten Garagenbesuch in Red Deer kennen gelernt. Da war Zion erst gerade ein paar Wochen alt. Durch die 5 Wintermonate in Kanada durften wir ihn aufwachsen sehen und nun nach gut 2 Monaten wieder treffen - so schön zu sehen wie er sich entwickelt. :)


Insgesamt 5 Tage verbrachten wir zusammen auf einem Campingplatz. Am zweiten Tag verliessen wir Leeds, wo wir uns einquartierten erst gar nicht und genossen einen Tag ohne grosses Programm - es tat richtig gut einfach mal nichts zu tun und die vielen Eindrücke der vergangenen Wochen setzten zu lassen!


Am darauf folgenden Tag unternahmen wir dafür eine ca. 5 stündige Wanderung zum Angels Landing Point. Vor etwas mehr als 100 Jahren sagte mal jemand, der Felsen sei so steil, dass dort nur Engel landen könnten. Dieser Mann ahnte wohl nicht, dass dieser Ort ein paar Jahre später für viele Wanderer ein Traumziel ist. Man kann wohl sagen der Angels Landing Trail gehört zu den berühmtesten Wanderwegen der Welt und das zurecht! Entlang von steilen Klippen, an welchen es hunderte Meter senkrecht ins Tal herunter geht, führt der Trail durch. Die Ketten welche an vielen Orten befestigt sind, werden von den meisten Leuten gerne gebraucht. Die Aussicht vom höchsten Punkt des Trails ist einmalig. Das ganze Tal des Zion National Park liegt einem zu Füssen und das sieht schon sehr fantastisch aus! 

 

Einen Tag später ging es unter anderem zu den Narrows, neben Angels Landing der meistbesuchte Ort im Park. Die Wanderung startet mit einem ca. 2km langen Pfad, welcher in der Schlucht am Fluss entlang führt. Das Tal wird enger und enger bis der Fluss der einzige Weg bleibt, der weiter in die Schlucht hinein führt. Hier beginnen dann die Narrows (die Engen auf Deutsch). Wer also keine Lust auf nasse Füsse hat muss umkehren, was wir natürlich nicht taten. Etwa zwei Kilometer wanderten wir im Fluss aufwärts, was ein super Erlebnis ist. Eine herrliche Abkühlung mitten in der Wüste :)! Stundenlang könnte man den Fluss aufwärts wandern und die Schlucht würde dabei immer enger werden. Da wir aber mit einem Kleinkind unterwegs waren und nicht für eine Zeltübernachtung ausgerüstet, kehrten wir dann wieder um. Der kleine Zion wurde auf den Wanderungen jeweils von seinem Vater in einem Rucksackgestell mitgetragen. 


Die Zeit verging sehr schnell, doch wir genossen jede Minute mit unseren Freunden. Nach 5 Tagen trennten sich unsere Wege wieder und es zog uns weiter nach Page, Arizona. 


Übrigens bekamen wir von Katelyn mehrere kleine Geschenke überreicht von „unserer Familile“ aus Red Deer, bei denen wir im Winter wohnen durften! Solche Kleinigkeiten sind so kostbar und erwärmen das Herz. 

Unsere lieben Freunde aus Kanada, Pastor Moises, seine Frau Kately und ihr Sohn Zion

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Kommentare: 3
  • #1

    Gotti (Samstag, 09 Juni 2018 10:10)

    Hoi zämme,
    Und schon wieder etwas spannendes von euch. Ich werde ja richtig verwöhnt.
    So herzig, der kleine Zion. Und auch der Zion Park, wunderschön.
    Ihr seid ja sowas von sportlich, diese Wanderungen, bei Hitze und diese Kletterei. Bravo.
    Ich würde auch so gemütlich bei euch sitzen am Abend und deine leckeren Sachen probieren, liebe Rahel.
    Also, weiterhin alles Liebe von mir
    Gotti

  • #2

    Ruth Weber (Sonntag, 10 Juni 2018 21:55)

    Au vo mir wieder herzlichi Grüess und ich "liebe" au däh Blog-Iitrag :-). Sehr lehrriich und spannend und macht wieder eimal meh "gluschtig" uf das alles sälber mal zgseh!!!!
    Mami/Schwiegermüetti ;-)

  • #3

    Papi (Mittwoch, 13 Juni 2018 22:27)

    Also wo ich einmal det im Fluss hindere gwandered bin (für dRuth häts ztüfs Wasser gha, Zw..), isch si fascht verzwiiflet. Ich bin sicher, ich bin nur es paar Minute det gsii, aber sie hät gmeint, es segid meh als e Stund gsii, oder zwei....
    Unterdesse weiss mini gliebti Frau, was für mich "nur churz, e viertel Stund" für e Ziiteinheit isch.....