Las Vegas

Von Parhump, einer kleinen Ortschaft mitten in der Wüste, fuhren wir Richtung Las Vegas. Bevor wir uns die verrückte Stadt anschauten, stoppten wir direkt bei einem Automechaniker, um unsere Winterpneus mit All-Seasonpeus auszuwechseln.


Als wir unseren Baluu wieder abholten, war die Zeit bereits ein wenig fortgeschritten und so suchten wir eine Wäscherei auf und erledigten diese Angelegenheit. Wie immer herrschte buntes treiben beim Wäschewaschen, was das Warten zu verkürzen schien. Danach ging es weiter zum Stratosphere Tower, wo wir uns auf einem gratis Parkplatz für die Nacht einrichteten. Dieser diente uns auch die folgenden 3 Nächte als Übernachtungsplatz. 


Als es dunkel wurde, begaben wir uns auf einen Abendspaziergang Richtung Downtown Las Vegas. Wir liefen an dutzenden „World Famous Wedding Chapels“ vorbei und als wir bei tausenden Lichtern, Schildern, anderen Touristen und mehr oder weniger bekleideten Künstler / Künstlerinnen ankamen, wussten wir das wir bei der berühmten Fremont Street angelangt sind. Der ganze Rummel mit all den Shows, Angeboten und vielen Leuten war uns nach den schönen ruhigen Nationalparks fast ein bisschen zu viel...


Am folgenden Tag, dem 03. Mai 2018 war unser 1 jähriges Reisejubiläum! :) Wie die Zeit doch vergeht! Am frühen Morgen wanderten wir vom Stratosphere Tower los, um den Strip mit seinen Casinos zu erkunden.  Beim berühmten, „Welcome to Las Vegas“ Schild, gab es ein paar Selfies, bevor es wieder zurück zu all den vielen Attraktionen ging. Unser Plan war, den Strip bei Dunkelheit zurück zu Baluu abzulaufen, um die vielen Lichter besser zu sehen. So verbrachten wir mehr als eine Stunde beim berühmten Hotel Bellagio und sahen uns gleich 3 Wasserspiele an. Zum Nachtessen gönnten wir uns einen Burger in der In-n-Out Fastfoodkette. 

Als es dann dunkel wurde, waren die Strassen noch mehr gefüllt mit Menschen. Beim Mirage Hotel sahen wir uns mit tausend Anderen, den künstlichen Vulkanausbruch an. 

Dank einem Insidertipp, wussten wir, wie man gratis auf den Stratosphere Tower kommt. :) So konnten wir gratis mit dem Lift hinauf und gönnten uns, zu unserem Jubiläum ein Cider, bzw. Ein Bier. Ein sehr schöner Abschluss des Tages! Vom Turm aus, sahen wir Lichter bis an den Horizont und wo dieser aufhörte, waren es dann die Sterne, die leuchteten. 


Den nächsten Tag gingen wir etwas gemütlicher an, mit Blogg schreiben, nach Hause Telefonieren und Kaffe trinken. Als es uns in der klimatisierten Shoppingmal mit gutem Wifi zu kalt wurde, spazierten wir wieder dem Strip entlang. Es gab immer neues zu entdecken. Wir hatten bereits einige Casinos von innen gesehen und schlenderten an diesem Nachmittag wieder zwischen den Spielautomaten hindurch, doch langsam kamen auch wir zum Entschluss, dass es in etwa immer das selbe ist. Luki und ich sind uns aber einig, dass das Bellagio eines der schönsten Hotels in Vegas ist, mit den hellen Glaskuppeln und einem sehr schön gestalteten Indoor-Garten. 


Ein wenig abseits des Strips, befindet sich das Restaurant „Fyerflies“, von dem wir dank unserem Reiseführer Lonely Planet, wussten. Dort assen wir Empanadas, eine südamerikanische Spezialität, bestehend aus gefüllten, frittierten Teigtaschen. Mmmhh, die waren gut und kitzelten unsere Vorfreude auf die südamerikanischen Länder! :)


Am Abend schauten „wir“ uns ein Eishockeyspiel in einem der Kasinos an. Zu Lukis Freude gab es im Mirage Casino 8 riesige Leinwände, auf denen Sportübertragungen liefen. Ich begnügte mich in dieser Zeit mit E-Mails beantworten und Blogg schreiben. ;)


Pflichtbewusst gaben wir dann später an diesem Abend noch 3 USD in verschiedenen Casinos aus. :) Reich geworden sind wir dabei aber nicht. Ganz zur Freude unserer Familien die sich nun sicher sein können, dass uns irgendwann das Geld ausgeht und wir wieder nach Hause kommen müssen :). Das liegt aber noch ein Stücken in der Ferne, hoffen wir! 





Kommentar schreiben

Kommentare: 0