USA again - Iowa und Badlands

Howdy!

Die letzten zwei Wochen verbrachten wir in den USA. Von Freunden aus der Schweiz, erhielten wir eine Adresse, von einer Familie, welche im Bundesstaadt Iowa lebt. So sind wir letzten Sonntag dort auf ihrer Farm angekommen. Sie betreiben hauptsächlich Landwirtschaft, haben aber auch ein paar Ziegen, Schweine, Hühner, Pferde und Hunde. 
Am ersten gemeinsamen Abend gingen wir Fischen. Dies war etwas, was sich Luki schon lange gewünscht hatte und nun endlich machen konnte. Er hat sogar seinen ersten Fisch gefangen!  Ich hatte ein bisschen weniger Glück. Obwohl ich immer dachte, das fischen etwas sehr langweiliges ist, hat es mir sehr viel Spass bereitet und ich habe meine Meinung darüber geändert.
An den darauffolgenden Tagen haben wir ebenfalls viel mit ihnen unternommen: Kanu fahren auf dem Fluss, ausreiten mit den Pferden, Quad fahren auf selbsterbauten Pisten, Traktor fahren, ein Besuch beim Kinderrodeo, Geführte Tour durch «The Grotto», Besuch einer Farmauktion und gemütliches zusammensitzen am Feuer (inkl. Marshmallow-bräteln). Wir gingen noch ein zweites Mal fischen und auch ich habe noch einen Fisch gefangen. Dies war gar nicht so schwer! Nur was nachher folgte, bereitete mir etwas Mühe: Den Fisch vom Angelhaken nehmen und zurück ins Wasser lassen… Aber gehen wir jetzt nicht auf Details ein.
Wir durften auch mithelfen beim Strohballen laden, Silo leeren und wischen, Saatmaschine zusammenbauen, Kochen und Fenster putzen. Dies hat uns ebenfalls sehr gefallen – wiedermal etwas mit Händen anpacken und nützlich sein… ;) 
Die Mutter besitzt einen Vintage Laden. Zum Glück haben wir nur unseren kleinen Baluu dabei, wer weiss was ich mir sonst alles gekauft hätte…
Die Familie ist sehr Jagd begeistert, besonders der Grossvater. Seine Garage ist voll mit Tophäen. Jedes Familienmitglied besitzt mindestens ein Gewehr und kann lustige und interessante Geschichten über das Jagen erzählen. 
Wir haben viel miteinander gelacht. Auch wenn wir uns in den ersten zwei Tagen erst an das amerikanische Englisch gewöhnen mussten. Auch das Essen war so richtig amerikanisch.  Zum Frühstück gab es einmal Haferflocken mit Glace! Gemüse ist schön zum anschauen, mehr aber nicht. Es gab oft Fastfood, was wir aber ehrlich gesagt gar nicht so schlimm fanden. Denn gut schmeckt es ja schon, auch wenn es nicht so gesund ist. 
Das Auto oder ein motorisiertes Fahrzeug wird ab ca.100m Gehdistanz benutzt. 
Die Zeit verging wie im Flug. Eingentlich haben wir für den Aufenthalt max. 4 Tage eingeplant. Da wir aber den American Dream im Cowboy Style voll ausleben konnten, haben wir uns erst 9d später von ihnen getrennt – und dies auch nur widerwillig da sonst unsere weiteren Pläne nicht aufgehen. 

Nachdem wir Iowa mit seinen endlos grünen Feldern verlassen haben, haben wir die vergangenen zwei Tage weiter westlich, in der Prärie verbracht. Wir besuchten den Badlands National Park mit seinen wunderschön geformten Felsenformationen. Übernachtet haben wir auf einem gratis Campingplatz inmitten im Nirgendwo. Trotzden haben wir zwei schweizer Familien getroffen! Am späten Abend hörte man die Kojoten (oder vielleicht auch Wölfe?) heulen und am Morgen früh liefen Büffel über den Campingplatz. Was will man noch mehr? 
Am nächsten Tag haben wir das Mount Rushmore Memorial besucht. Dies muss man einfach auch Mal gesehen haben. Die Köpfe von vier verschiedenen amerikanischen Präsidenten ragen imposant aus den Felsen. Von links nach rechts: der 1. Präsident George Washington, der 3. Präsident der vereinigten Staaten Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt war der 26. Präsident und Abraham Lincoln der 16. 

Nun geht es weiter Richtung Nord-westen. 
Bis bald wieder, herzliche Grüsse das Zäme um d’Welt-Team 

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